
Der wolfsburger Automobilhersteller Volkswagen und der Stromanbieter Lichtblick planen Minikraftwerke für den Privatbetrieb. Dadurch lassen sich sogar Atomkraftwerke einsparen. Die Anlagen können im Keller installiert werden und stellen sowohl Wärme als auch Strom zur Verfügung. Überschüssiger Strom kann ähnlich wie bei Solarzellen in das Netz eingespeist und vermutlich auch vergütet werden. Die Steuerung der Kraftwerke scheint bei Lichtblick zu liegen, da von einem “virtuellen Großkraftwerk” gesprochen wird. Klingt auf jeden Fall spannend, obwohl ich mir nicht vorstellen kann, dass die Energieeffizienz derart hoch ist. Am 09.09.2009 wird das Projekt vorgestellt.
Was haltet Ihr von der Idee? Nach dem VolksPhone also der VolksStrom?
via n-tv.de
Ich halte gar nichts davon! Denn die Dinger werden noch immer mit Erdgas betrieben. Schon wieder ein fossiler Brennstoff, der irgendwann schlicht alle ist. Die Entwicklung gegenüber Öl beschränkt sich rein auf die besser CO2-Bilanz.
Das geht einfach in der Idee nicht weit genug.
Ich halte das für eine sehr gelungene Innovation. Wer so wie ich sowieso schon mit Gas heizt, kann die Effizienz noch erheblich steigern und bekommt durch den Verkauf von Strom sogar noch Geld zurück.
Allerdings frage ich mich, was ich im Hochsommer mit der vielen Wärme, die dabei erzeugt wird, anfangen soll. Wenn die Kraftwerke von “Lichtblick” extern gesteuert werden, wird unnütz geheizt und man wird gezwungen, Gas zu verbrennen, auch wenn man es nicht für die Raumheizung benötigt.
Dieses Problem wurde nicht ausreichend erörtert.
zu Heinz Volker
Zu deiner Frage:
Lichtblick prüft auch im Sommer den Bedarf an Warmwasser (z.B.) per Computerüberwachung der Anlage und lässt die Anlage nur so lange laufen, bis der Wärmebedarf (hier Warmwasser) “gestillt” ist. So viel habe ich aus der Lichtblickhomepage gelesen.