
Der Mond als Erdtrabant hat eine Nähe zu unserem Planeten, wie kein anderer Himmelskörper. Dies zeigt sich nicht nur in seiner optischen Größe. Die stimmt mit der Sonne überein und macht beide, Sonne und Mond, für uns gefühlsmäßig zu gleichwertigen Partnerregenten. Dass die Sonne unser irdisches Leben beeinflusst, ist unbenommen und auch der Mond hat einen Einfluss auf uns, der jedem vertraut ist, der mit der Natur zu tun hat.
An den Gestaden der großen Ozeane sind die Phasen des Mondes durch Ebbe und Flut bekannt. Diese Gezeiten variieren auch untereinander, je nachdem, wie der Mond zwischen Erde und Sonne steht, also welche Mondphase er grade durchläuft. Voll- und Neumond geben eine höhere Flut, da sich die Gestirne bei dieser Konstellation in einer Linie zueinander befinden. Am himmlischen Nachtlicht orientieren sich auch andere organische Zellen.
Bei der Pflanzenaufzucht beispielsweise besagt ein uraltes Wissen, dass sich die Lebenssäfte um Neumond in das Wurzelreich zurückziehen, bei Vollmond jedoch nach außen drängen. Deswegen werden viele Heilkräuter bei Vollmond geerntet, Wurzeln zur Heilung jedoch eher um den Neumond gestochen.
Diese quasi zellulare Ausrichtung zum Mond kann man sich auch im Haushalt zunutze machen. Grundsätzlich sind alle Reinigungsarbeiten von dem abnehmenden Mond begünstigt. Das Mondlicht zieht sich augenscheinlich auf das Wesentliche zurück. Es ist die Zeit des Sortierens und Putzens. Nimmt der Mond zu, ist eine Aufbauphase im Gange, die eher Arbeiten wie Vorratshaltung und Anschaffungen unterstützt. In der Zeit geschnittenes Haar wird in der Folge dichter und voller im Wuchs. Aufbauende Cremes wirken nun intensiver.
Nicht nur bei der Tierzucht wird ein Auge auf die Mondphasen geworfen. Auch bei der Familienplanung werden sie regulierend und heilend genutzt. Ist eine Frau sehr aus dem Zyklus, kann eine Mondphasentherapie schon nach wenigen Monaten gute Erfolge erzielen. Sogar lang ersehnte Kinderwünsche können mithilfe des Mondes in erreichbare Nähe kommen.<